Wer eine dauerhafte Rollstuhlrampe befestigt haben möchte, entscheidet sich meist für eine Flächenrampe. Sie werden dauerhaft an einem Eingang, einer Treppe oder einem Absatz installiert. Sowohl im Innen- wie im Außenbereich ist diese Art von Rampen installierbar. Egal ob die Rampe fest verankert werden soll oder auch lose liegen soll, beide Varianten sind möglich. Fest in bauliche Einrichtungen integrierte oder angebaute Rollstuhlrampen können aus Stahl- oder Aluminium-Profilblech mit oder ohne Geländer angefertigt werden.

Es gibt es unterschiedliche Arten von Rampen, ja nach Benutzungszweck. Unterscheiden lassen sich Einbaurampen, Klapprampen und auch mobile Rampen.

Die Flächenrampen sind aber nicht nur für Rollstuhlfahrer eine große Hilfe, sonder auch für Menschen mit Rollator oder Kinderwagen. Rampen sind in verschiedenen Maßen und Ausstattungen erhältlich, mit Geländer oder ohne.

Eine Rollstuhlrampe wird wackel frei und rutschsicher aufgelegt und mit Schrauben im Boden verankert, soll die Rampe nur zeitweise genutzt werden, wird auf eine Verankerung verzichtet, so dass sie transportabel bleibt.

Unsere Rollstuhlrampen

Schwellenrampe 40×100

(1-7 cm Maßanfertigung)

Schwellenrampe 80×100

(5-12 cm Maßanfertigung)

Schwellenrampe 120×100

(5-20 cm Maßanfertigung)

Unsere Schwellenrampen sind Maßanfertigungen, daher sind die Höhenangabe zwingend erforderlich.

Schwellenrampe 40cm – 120cm lang

100cm breit

1 – 20 cm

Belastbar bis 250kg – 300kg.

Witterungsbeständig, wartungsarm und rutschfest.

Geprüfte Sicherheit und nach Richtlinien der Berufsgenossenschaft gefertigt. Mobil einsetzbar.

Brauchen Sie andere Maßeinheiten, stellen wir diese gerne für Sie her.

Länge: 50 cm

Breite: 70 cm

Höhe: 3,5 cm

Tragkraft: 300 kg

Länge: 50 cm

Breite: 80 cm

Höhe: 3,5 cm

Tragkraft: 300 kg

Länge: 50 cm

Breite: 90 cm

Höhe: 3,5 cm

Tragkraft: 300 kg

Mit der Schwellbrücke verschaffen wir die Möglichenkeiten, Rollstuhlfahrern Schwellen oder sonstige kleine Hindernisse mühelos zu überwinden.

Rollstuhlrampen für kleine Hindernisse

Wenn Schwellen, Stufen, Balken oder andere kleine Hindernisse mit dem Rollstuhl oder Rollator zu überwinden sind, kommt die Schwellenrampe zum Einsatz. Unsere günstigen Rollstuhl Rampen sind alle Maßanfertigungen, die Rampe wird einfach vor der zu überwindenen Stufe positioniert und ist sofort einsatzbereit. Unsere Rampen sind leicht handzuhaben und pflegeleicht. Auch bei nass-feuchtem Wetter bieten unsere Rampe für zuverlässigen Halt auf der Rampe.

Welche Arten gibt es?

Das Angebot reicht von Keilbrücken bzw. Stufenrampen, gemauerte oder gepflasterten Rampen über Metall und mobilen Rampen. Mit Blick auf die Mobilität von Rollstuhlrampen unterscheidet man Einbaurampen, Klapprampen sowie mobile Rollstuhlrampen. Die dauerhaft installieren Stufenrampen (auch feste Stufenrampen genannt) und die variabel einsetzbaren. Die festen Stufenrampen bzw. Keilbrücken werden an der Stufe oder Absatz fest am Boden fixiert, an dem sie benötigt werden. Variable einsetzbare Rampen lassen sich flexibel einsetzten, da wo sie gerade benötigt werden. Je nach Modell und Einsatz, gibt es verschiedene Höhenunterschiede. Daher sind auch immer Ihre Maßangabe beim Kauf erforderlich.

Stufenrampe bzw. Keilbrücke – Beschreibung

Einer Stufenrampe bzw. eine Keilbrücke ist eine Auffahrrampe für kleine Höhenunterschiede. Sie hilft z. B. Rollstuhlfahrern die Überbrückung von Stufen, Absätzen oder Bordsteinen. Die Rampen sind für den dauerhaften Einsatz geeignet, können aber je nach Model flexibel eingesetzt werden.

Schwellenbrücken

Unsere Schwellenbrücken dienen zur Überbrückung von Türabsätzen bzw. Schwellen mit einer Höhe von ungefähr 3,5 cm und einer Breite von 12 cm. Andere Maße können nach Anfrage natürlich auch für Sie hergestellt werden. Türschwellen können für Rollstuhlfahrer zum unüberwindlichen Hindernis werden und Ihre Mobilität bis aufs Äußerste einschränken. Man kann als Rollstuhlfahrer solche Hindernisse nicht ohne Hilfe überwinden. Unsere Schwellenbrücken sorgen für mehr Komfort und Eigenständigkeit im Alltag. Rollstuhlrampen werden an Übergängen von Balkonen, im Garten, Hauseingängen oder Terrassentüren verwendet. Die Schwellenbrücke ist für kleine Absätze geeignet, bei Stufen oder größere Hindernisse sollte eine Keilbrücke zum Einsatz kommen.

Einsatzbereiche von Rampen

Die Keilbrücken können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich verwendet werden. Egal ob kleine Absätze, Stufen oder auch Bordsteinkanten sind dank der Stufenrampen bzw. Keilbrücken kein Problem mehr.

Sollte die Rampe an einer bestimmten Stelle dauerhaft zum Einsatz kommen, macht es Sinn eine Feste-Rampe zu installieren. Der Komfort steigt für alle Bewohner eines Hauses wenn eine Stufenrampe fest installiert ist, denn auch für Kinderwagen kann schon eine Stufe oder Absatz zum Hindernis werden.

Vorteile

Durch eine rutschsichere Oberfläche stellt das befahren auch bei nassen Reifen kein Problem da. Unsere Rampen werden aus einem hochwertigem Material gefertigt. Es ist witterungsbeständig, wartungsfrei und trägt hohe Lasten. Für jede Tür die richtige Länge, bei uns kein Problem.

Durch ihr leichtes Gewicht, lassen sich die Schwellenbrücken nach dem Gebrauch wieder leicht entfernen.

Vorschriften

Als feste bauliche Einrichtung orientieren sich die Maße, Anbringung und Ausführung von Rampen für handbetriebene und elektrische Rollstühle in Deutschland auch an den Vorgaben der Normen:

DIN 18023 Barrierefreie Wohnung, Wohnung für Rollstuhlbenutzer, Planungsgrundlagen

DIN 18024 Barrierefreies Bauen: Straßen, Plätze, Wege, öffentliche Verkehrs- und Grünanlagen sowie Spielplätze, Planungsgrundlagen

DIN 18035 Sportplätze-Teil 1: Freianlagen für Spiele und Leichtathletik, Planung und Maße

Vorgaben der DIN 18040 bei Flächenrampen

Die DIN 18040 ist die relevante technische Bau-Norm für das barrierefreie Bauen und Wohnen.

Einige Vorgaben müssen beachtet werden.

Rampen müssen seitliche Radabweiser und an beiden Seiten Handläufe haben Treppen die über Treppenabsätze sowie über die letzten Stufen geführt sind.

Längsgefälle: max.6%
Quergefälle: 0
lichte Breite: mind.1,20m
Länge Rampenlauf: max.6,00m
Länge Zwischenpodest: mind.1,50m
Höhe Radabweiser: mind.0,10m
Höhe beidseitiger Handlauf: 0,85 bis 0,95m mit bündigem Abschluss
Handlaufdurchmesser: 0,035 bis 0,04m

Am Anfang und Ende der Rampe sind horizontale Bewegungsflächen von 150 cm x 150 cm anzuordnen.

Das Behindertengleichstellungsgesetz

Das deutsche Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) definiert die Barrierefreiheit in § 4:

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind. Hierbei ist die Nutzung behinderungsbedingt notwendiger Hilfsmittel zulässig.“

Auch in den Landesbauordnungen der Bundesländer finden Sie weitergehende Verständnis von Barrierefreiheit.

Mobilität für Rollstuhlfahrer ist eine wichtige Voraussetzung die ihr ganzes Leben beeinflusst.

Denn Rollstuhlfahrer müssen im täglichen Leben sehr viele Hürden überwinden.

Was bedeutet Barrierefreiheit?

Barrierefreiheit bedeutet, dass Gebäude und öffentliche Plätze, Arbeitsstätten und Wohnungen, Verkehrsmittel und Gebrauchsgegenstände, Dienstleistungen und Freizeitangebote so gestaltet werden, dass sie für alle ohne fremde Hilfe zugänglich sind.

Was Sie vorab klären sollen!

Welche Rampe jeweils zum Einsatz kommen soll, richtet sich nach vielen Faktoren. Zum ersten wo soll die Rampe zum Einsatz kommen und welche Art von Hindernis soll überbrückt werden, spielt eine erhebliche Rolle. Auch die Beschaffenheit des Rollstuhls ist wichtig, haben Sie einen elektrischen Rollstuhl oder einen Sport-Rollstuhl? Elektrisch betriebenes Gefährt ist viel schwerer als ein leichter Sport-Rollstuhl.

  • soll die Rampe unterwegs oder an einem Ort fest installiert werden
  • es sollte feststehen ob die Rampe im innen- oder Außenbereich verwendet werden soll, denn Rampen im Außenbereich müssen witterungsbeständig sein
  • welche Höhenunterschiede müssen mit der Rampe abgedeckt sein,       genaue Maße sind sehr wichtig für die Herstellung
  • welche Rampe brauchen Sie, Rollstuhl, Kinderwagen oder Rollator? Je  nach Art können nur bestimmte Rampen genutzt werden
  • Wieviel Platz steht im Bereich der Rampe zur Verfügung?
  • Welche Anforderungen an Optik und Ästhetik soll die Rampe genügen, spielt die Optik eine Rolle?
  • Inwieweit ist die Anschaffung einer mobilen Rampe für unterwegs erforderlich?

Rampen sind bei Weitem nicht mehr so groß und sperrig wie einst mal waren. Sie bestehen oft aus extrem leichten Materialien wie Aluminium und lassen sich schnell transportieren bzw. umstellen.

Rollstuhlrampen richtig berechnen: Breite, Länge, Steigung!

Öffentlich gelten Strenge Regeln was den Einsatz von Rampen angeht. Sie dürfen nur eine maximale Neigung von 6 % aufweisen.

Für den privaten Bereich gelten keine strikten Vorschriften. Aber gerade Mieter bzw. Immobilienbesitzer sollten vor  der Anschaffung einer Rampe über deren Ausmaße und Beschaffenheit im Klaren sein.

Breite, Länge und Steigung einer Rampe im privaten Bereich richtet sich ganz nach der Art des Rollstuhls und der Kraft der Nutzer.

Hier einige Richtwerte die zur Orientierung dienen können:

  • Selbstständig fahrende Rollstuhlfahrer: 6 % Steigung
  • Selbständig fahrende Rollstuhlfahrer (kräftig): 6 bis 10 % Steigung
  • Rollstuhlfahrer mit einer eher schwachen Begleitperson: maximal 12 % Steigung
  • Rollstuhlfahrer mit einer kräftigen Begleitperson: 20 % Steigung
  • Elektrobetriebener Rollstuhl/ Elektromobil: bis maximal 20 % Steigung

Folgende Punkte sind wichtig zur Berechnung:

  • die Höhe des Hindernisses
  • die Steigung bzw. das Gefälle
  • die Länge der Rampe

Zu berechnender Wert

Steigung/ Gefälle in %

Länge in cm

Höhe in cm

Formel zur Berechnung

Höhe x 100/ Länge in cm

Höhe x 100/ Steigung in cm

Steigung (%) x Länge / 100

Beispiel

36 cm Höhe x 100/ 180 cm Länge= 20 %

36 cm Höhe x 100/ 12 % Steigung= 300 cm

12 % Steigung x 150 cm Länge/ 100= 18 cm Höhe

VORSICHT!

Bei stärkeren Steigungen bzw. Gefälle können Rollstühle kippen. Gefährdet sind besonders Rollstuhlfahrer ohne Beine, schwere Rollstuhlfahrer, untrainierte Nutzer oder Rollstühle, die hinter der Rückenlehne beladen sind. Es gibt einige Rollstühle mit Kippsicherung in Form von Stützen mit Rollen.

Zuschüsse für Rollstuhlrampen?

Krankenkasse:

Wird aufgrund einer Krankheit oder im Rahmen der Nachsorge eine Rampe erforderlich, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

Allerdings zahlen die Krankenkasse in der Regel nur Anteilig Zuschüsse, da sie unter die Definition von Hilfsmittel fallen.

Pflegekasse:

Gegebenenfalls springt die Pflegeversicherung ein, wenn die Rampe pflegebedürftigen Menschen im Alltag unterstützen soll. Es entscheidet dabei meist einer der fünf Pflegegrade. Ein Zuschuss für Wohnraumanpassung ist möglich, wenn der Wohnraum umgestaltet werden muss, um die Selbstständigkeit der Person zu erhöhen und die Pflege zu ermöglichen oder auch zu erleichtern. In den meisten Fällen zahlt die Pflegekasse nur für fest installierte Rampen.

Unfallkasse:

Für die Gestaltung eines barrierefreien Wohnumfeldes, zahlt unter Umständen die Unfallkasse, wenn der Rollstuhl aufgrund eines Unfalls erforderlich wird.

Rentenversicherung:

Unter Umständen könnte die Rentenversicherung Zuschüsse beitragen, wenn die Umgestaltung der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit dient.

Förderprogramme:

Auch öffentliche Förderprogramme könnten unter Umständen für die barrierefreie Umgestaltung des Wohnumfeldes in Frage kommen. Zum Beispiel von der KfW-Bank. Das Programm 455-B leistet z. B. einen Zuschuss bei der Schaffung eines barrierefreien Wohnumfelds oder stellt mit dem Programm 159 einen Kredit für altersgerechtes Umbauen zu Verfügung.

Was kosten Rollstuhlrampen?

Die Preise von Rollstuhlrampen hängen vor allem von der Qualität der Rampe und dem Ort, an dem sie installiert werden soll, ab.

Ein einfaches Rampen-System erhalten Sie ab ca. 200 €. Mobile Schwellenrampen kosten im Durchschnitt mindestens 490 €. Bei langen faltbaren Metallrampen sollten Sie ab 700 € rechnen. Eine festverbaute Rollstuhlrampe schlägt mit ca. 850 € zu buche.